Den vierten Platz beim Bundesfinale in Berlin erkämpften sich die sechs Tennisspielerinnen des Reichenbach-Gymnasiums Ennepetal. Dort fand gestern die Siegerehrung im Schulleiterbüro statt.
Die Tennisspielerinnen zwischen 12 und 15 Jahren traten im Bereich „WK III Mädchen”, erst bei den Kreismeisterschaften, danach bei den Bezirksmeisterschaften an und konnten sich deutlich durchsetzen. Als ungeschlagener Bezirksmeister konnten sie zu den Landesteilmeisterschaften nach Emsdetten reisen. Dort wurden sie dann mit einem überragendem Ergebnis NRW-Meister und durften zum Bundesfinale nach Berlin fahren.
Die junge Tennismannschaft schaffte es dort bis ins Halbfinale, verlor dann aber das Spiel gegen die Heinrich-Böll-Oberschule aus Berlin. Beim Spiel um Platz drei verlor das Reichenbach-Gymnasium gegen das Staatl. Heinrich-Heine-Gymnasium aus Kaiserslautern. Gegen 16 Bundesländer schaffte das Ennepetaler Gymnasium letztlich einen erfolgreichen vierten Platz.
„Dieser Platz ist wirklich etwas einmaliges, denn die gegnerischen Schulen sind überwiegend Sport-Gymnasien und Elitesportschulen, die 16 Stunden in der Woche Sport trainieren”, so Schulleiter Stefan Krüger. Auch Renate Wülfing vom Förderverein sprach ihre Begeisterung aus. „Für die Reise nach Berlin brauchten die Spielerinnen unsere Unterstützung und wir erklärten uns natürlich bereit. Das sie zum Schluss so weit gekommen sind, ist wirklich bemerkenswert”.
Gegner überwiegend von Sport-Gymnasien
Die Spielerin Alexandra Pytel gewann dabei sogar alle Einzelmatches. Auch die Trainer der sechs Spielerinnen, Sportlehrerin Katrin Menski, der ehemalige Lehrer Volkmar Fischer und der betreuende Lehrer Martin Zimmers, freuen sich sichtlich über den hervorragenden vierten Platz.
Westfälische Rundschau (WR) vom 18.09.2009: