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| 04.03.2010 Intelligentes Licht am RGE (WR) |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. Mai 2010 ) | |
Intelligentes Licht am RGE Selbst das Licht ist im Gymnasium intelligent
Ennepetal. Licht bedeutet Wohlbefinden. Entsprechend glücklich zeigte gestern der Schulleiter des Reichenbach-Gymnasiums, Stefan Krüger, das neue „Intelligente Beleuchtungssystem” vorstellen zu können.
In vier Klassenräumen wurde ein so genanntes „Master-Slave-System” installiert, das die Beleuchtung anhand des vorhandenen Tageslichtes reguliert. Auf diesem Wege könne eine Energieersparnis von bis zu 70 Prozent erreicht werden, betonte Marc Zimmermann von der Firma Alanod. Schulleiter Krüger und seine Stellvertreterin Margret Kleine-Brüggeney stellten zusammen mit den Vertretern der beteiligten Firmen sowie dem Lichtplaner der Firma Otto Kuhmann das „Intelligente Beleuchtungssystem” vor. Um es anschaulich zu demonstrieren, wurden die Vorhänge im Klassenraum zugezogen. Und siehe da: Es wurde hell, ohne den Schalter zu betätigen. Die Musterinstallation im Reichenbach-Gymnasium, so die Herren Düe und Zimmermann der Firma Alanod, werde zeigen, welche Einsparungen möglich sind, wenn aktuelle Techniken konsequent eingesetzt werden. Modellversuch im RGE – Optimale BedingungenDas Unternehmen Trilux stehe neben dem Einsatz der für diese Anwendungen heute führenden T5-Lampentechnologie auch für führende Reflektorgestaltung, die neben der Effizienz auch zu einer deutliche Verbesserung der Qualität der Beleuchtungssituation führt. Optimiert werden die eingesetzten Leuchten durch die Verwendung des mit 98 Prozent Lichtgesamtreflexion für die Reflektortechnik führenden Miro-Silver-Aluminiums des in Ennepetal ansässigen Unternehmens Alanod. Um die hohe Energieersparnis zu verdeutlichen, wurde in neben- oder übereinander liegenden Klassenräumen am RGE jeweils ein Raum mit der neuen Technik ausgestattet, der zweite Raum verfügt über die herkömmliche Beleuchtung. In beiden Räumen wurden entsprechende Messgeräte angebracht, die wöchentlich derzeit abgelesen werden, betonte Angelika Grüttner vom Gebäudemanagement. Später sollen die Schüler selbst diese Aufgabe übernehmen, so die Schulleitung. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt kristallisiere sich heraus, dass mit Hilfe der Trilux-Leuchten mit Alanod-Technik eine Energieersparnis von bis zu 70 Prozent erreicht werde. Würde man die Wände in den Klassenräumen komplett weiß streichen, sei die Wirkung noch besser, so die Experten. Es stehe auch eine Versuchsreihe bezüglich Lichtfarbe an (gegen Mittag gelblicher), damit die Schüler optimale Bedingungen vorfinden. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen dankte Schulleitung und beteiligter Unternehmen für das Engagement: „So etwas muss man nicht machen. Man kann es machen.” INFOKooperationDas Projekt ist eine Kooperation der Unternehmen Alanod, Trilux und Elektro Vogel, die es in voller Höhe gesponsert beziehungsweise die Anlagen zum Selbstkostenpreis installiert haben. Die Gesamtkosten der Maßnahme hätten sonst rund 25 000 Euro betragen. Jetzt muss das RGE laut Schulleiter Krüger nichts beitragen. |
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