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| 21.05.2010 Russland 2010 |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. Juni 2010 ) | |
Russland 2010 "Eine lange und weite Reise liegt hinter ihnen. Mitgebracht haben die zwölf Schülerinnen und Schüler neue, unvergessliche Eindrücke, wichtige Sprachkenntnisse und neue Freunde in ihren Herzen. Der Austausch des Reichenbach-Gymnasiums mit der Schule „Nr. 24“ aus dem russischen Nowosibirsk war ein Erfolg auf ganzer Linie. Es war das zweite Mal, dass Ennepetaler Schüler zu einem ungewöhnlichen Austausch nach Sibirien flogen." (WR, 21.05.2010)
WR, 21.05.2010, Jan Schulte
Sieben Tage "Russland pur" Nachdem die Reise zweimal wegen der Schweinegrippe und der Aschewolke verschoben worden war, ging es in der vorletzten Woche endlich in die Mitte des russischen Reichs. Am Flughafen erwarteten die Russen um Deutsch-Lehrerin Tatjana Vasiliewna Morosowa die ersehnten Gäste, die für sieben Tage in Gastfamilien untergebracht waren. Das bedeutete „Russland pur“ für die Ennepetaler. Neben den städtischen Sehenswürdigkeiten erlebten die Ennepetaler natürlich auch den Schulunterricht mit. Dass die deutsche Sprache an der 24. Schule eine große Rolle spielt, erkannte die Delegation schnell. „Wenn unser Russisch nur schon annähernd so gut wäre, wie das Deutsch der russischen Schüler...“, kam der eine oder andere Reichenbach-Gymnasiast ins Grübeln. In der Partnerschule wird ab der 1. Klasse bereits Deutsch unterrichtet. Am RGE kann man Russisch erst ab der Oberstufe wählen, so dass die Elft- und Zwölftklässler noch am Anfang der russischen Sprache stehen. „Wir haben hier eine Menge gelernt und verstehen jetzt auch viel mehr“, waren sich die Schüler einig, dass besonders der sprachliche Aspekt durch den Austausch gefördert wurde und sie wichtige, praktische Erfahrung mit der komplizierten russischen Sprache machen konnten. Vom ersten Tag an entwickelte sich ein inniges Verhältnis, bei dem Nationalität und Muttersprache keine Rolle spielen sollte. Dafür sorgten einmal mehr die herzlichen Gastfamilien, die ihren deutschen Gästen nahezu jeden Wunsch von den Lippen ablasen. „Nowosibirsk ist das wissenschaftliche Zentrum Sibiriens“, erfuhren die Klutertstädter bei der Exkursion nach „Akademgorodok“ („akademisches Städtchen“), in dem sich viele Institute und Universitäten angesiedelt haben. Im dortigen Museum für Ethnologie und Völkerkunde bekamen Russen und Deutsche eine Führung und erfuhren dabei etwas über die Besiedelung Sibiriens. Am Wochenende zuvor ging es für zwei Tage in ein Feriencamp - mitten in der sibirischen Natur, geprägt von Birken- und Pinienwäldern. Hier wurden verschiedene Spiele gespielt, die Gruppe wuchs weiter zusammen. „Wir sind eine große Familie geworden“, freuten sich Tatjana Vasiliewna Morosowa und ihr deutscher Kollege Tino Töpel am Ende der Woche. Bei einem russisch-deutschen Abschiedsabend in der voll besetzten Aula der 24. Schule boten beide Seiten ein Programm dar, ehe die ersten Abschiedstränen flossen. Am Reichenbach-Gymnasium hoffen nun alle Beteiligten, dass die russischen Freunde schon bald zum Gegenbesuch vom Ob an die Ennepe kommen können. |
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"Eine lange und weite Reise liegt hinter ihnen. Mitgebracht haben die zwölf Schülerinnen und Schüler neue, unvergessliche Eindrücke, wichtige Sprachkenntnisse und neue Freunde in ihren Herzen. Der Austausch des Reichenbach-Gymnasiums mit der Schule „Nr. 24“ aus dem russischen Nowosibirsk war ein Erfolg auf ganzer Linie. Es war das zweite Mal, dass Ennepetaler Schüler zu einem ungewöhnlichen Austausch nach Sibirien flogen." (WR, 21.05.2010)